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In dieser Rubrik werde ich immer mal etwas berichten, das mir
interessant, lesenswert, lustig, erbauend und informativ erscheint. 

Und da möchte ich Ihnen gleich eine keine Vorschau auf den Sommer zeigen:

www.youtube.com/watch?v=pkPNa4DBFHI...

Ton einschalten!


August 2011

Ein Rassehund vom Züchter

Das Geschäft mit den Rassehunden boomt. Zuchtwelpen sind begehrt und teuer. Vor allem, wenn sie aus anerkannten Zuchtbetrieben stammen. Über die "Reinheit" der Rasse wachen entsprechende Vereine, und über allem thront der Verband für das Deutsche Hundewesen, VDH, als Lordsiegelbewahrer des Rassehundes. Die Rassestandards sind klar definiert, wer bei den Zuchtshows gewinnen will, muss sich strikt daran halten. Und nur mit Champions lässt sich Geld verdienen. "Rassenwahn", meinen Tierschützer und kämpfen gegen die "Zuchtlobby". Die wiederum verteidigt sich, indem sie auf andere Rassen "mit noch schlimmeren Erbkrankheiten" verweist, oder sie brandmarkt alle nicht im VDH organisierten "Hobbyzüchter" als die Übeltäter. Eines steht jedoch fest: Die Zahl der krank zur Welt kommenden Rassehunde nimmt zu. Inzwischen geht man von über 500 Erbkrankheiten bei Zuchthunden aus. Epilepsie, zum Beispiel, oder Taubheit, Augenkrankheiten, Autoimmunschwäche, Hirnhautentzündung oder Arthrose. Die Welpen mancher Rassen können nur noch per Kaiserschnitt auf die Welt kommen, weil die Köpfe der Welpen zu groß sind für die eng gezüchteten Becken der Muttertiere. Strafbar macht sich, laut dem Qualzuchtparagrafen im Tierschutzgesetz, eigentlich jeder, der wissentlich kranke Hunde züchtet.

Der Rassehund, ein erbkranker Krüppel - ist er noch zu retten?

TV-Tipp:
Montag, 22. August 2011, 22.00 - 22.45 Uhr 
Donnerstag, 25. August 2011, 14.15 - 15.00 Uhr (Wdh.)
Lesen Sie mehr:

www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege...

Dort finden Sie auch eine sehr interessante Linkliste rund um das Thema. 

Juni 2011

Herdenschutzhunde - vom Alptraum zur Leidenschaft

Ein Seminar für Herdenschutzhundebesitzer, Interessenten und Leidgeplagte
am 15. und 16.10.2011 in 29562 Suhlendorf

Vom Grundwissen über Herdenschutzhunde, ihren Eigenschaften und ihrem Verhalten bis hin zu einem wachsamen Familienmitglied. Eleonore Rösner, Leiterin der Pflegestation vom Verein Herdenschutzhund-Service e. V., sind fast alle Facetten von verhaltensauffälligen Herdenschutzhunden bekannt. 

Das Seminar ist ein Streifzug durch die Besonderheiten im Zusammenleben mit diesen einzigartigen Hunden.  Eleonore Rösner erklärt aus ihrer 10-jährigen Erfahrung, warum Probleme mit Herdenschutzhunden auftreten und wie man mit ihnen umgeht. 

Seminarinhalt:

Grundwissen über Herdenschutzhunde
- Informationen über die verschiedenen Rassen
- Genetische Merkmale 
- Eigenschaften, Verhalten

Die Erziehung von Herdenschutzhunden
- Aufbau von Bindung 
- Kommandos
- Rituale 
- Motivation
- Beschäftigung, Auslastung 

Konfliktmanagement
- unerwünschtes Verhalten
- Korrektur unerwünschtes Verhalten 

Der Herdenschutzhunden im Alltag
- Haltungsbedingungen
- Familienhund und/oder Arbeitshund
- Ernährung

Die Gesundheit des Herdenschutzhundes
- häufige Gesundheitsprobleme der verschiedenen Rassen
- Kastration/Chip

Nach Seminarschluss besteht die Möglichkeit, die Pflegestation in ca. 25 km Entfernung zu besuchen und eine nahezu artgerechte Unterbringung zu erleben.

Eine individuelle Problemlösung kann auf Grund der verschiedenen Interessen aller Teilnehmer nicht entsprochen werden. Wir stehen aber nach dem Seminar für weitere Gespräche zur Verfügung.

Wann:
Samstag, 15.10.11 von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr 
Sonntag, 16.10.11 von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr 

Wo:
Hotel Brunnenhof, OT Kölau Nr. 7, 29562 Suhlendorf (sie erhalten für dieses Seminar Sonderpreise)

www.hotel-brunnenhof.de

Seminargebühren:
175,00 Euro incl. 2 x Mittagessen, 1 x Abendessen, 2 x Kaffeegedeck 

Anmeldung:
Mail an Info@Herdenschutzhund-Service.de

schicken

oder telefonisch unter 0172 4008020 anmelden. Wir senden Ihnen dann ein Anmeldeformular.

Alle Einnahmen aus diesem Seminar kommen den Herdenschutzhunden in Not zugute.

Quelle:

www.Herdenschutzhund-Service.de


Mai 2010

Barfen

Seit Dezember 2009 barfe ich meine Hunde.
Barfen heißt: BARF - biologisch artgerechtes rohes Futter.

Nachdem ich schon vor längerer Zeit erfahren hatte, was alles so in dem handelsüblichen Futter enthalten ist, wollte ich die Ernährung meines Hundes Paco unbedingt umstellen. Es gab vielerlei Gründe, warum es länger dauerte, einer war der, daß es erst mal schneller geht, eine Dose zu öffnen, als ...
Aber immer wieder beschlich mich ein schlechtes Gewissen, daß ich meinen Hund mit etwas abspeiste, was meiner Bequemlichkeit dient, aber wenig seiner Gesundheit.
Nun kam Kaspar letztes Jahr in unsere Familie und es stellte sich heraus, daß er eine Allergie hatte. 
Ständig kratzte & knibbelte er sich. 

Futterumstellung war angesagt

Dann hatte ich das Glück, gleich in meiner Nähe Andrea Bigalke zu finden, bei der ich nicht nur das Fleisch beziehen kann, sondern die mir auch grade in der Anfangszeit beratend zur Seite stand.
Allerdings mußte ich feststellen, das die Umstellung gar nicht so kompliziert war, wie ich befürchtet hatte.
Für die Hunde war ab sofort jeden Tag Weihnachten  :O)

Kaspars Juckerei ließ kontinuierlich nach, nach ca. vier Wochen war es verschwunden. Sogar seine trüben Augen klärten sich auf. Zeitweise hatte er üblen Mundgeruch gehabt, der auch durch eine Zahnsanierung nicht besser wurde - jetzt hat er es nur noch ganz selten.

Bei beiden Hunden wurde das Fell wunderschön lackschwarz glänzend, aber es war nicht "nur" das Äußere; beide Hund sind seitdem viel zufriedener und mir macht es auch viel mehr Spaß die beiden zu füttern, denn nun weiß ich genau, was ich füttere, es sieht gut aus und riecht auch lecker.

Ganz zu schweigen von meinem Gewissen.

Was die Kosten angeht: Ein Sack Allergiefutter hätte so um die € 70,- gekostet und ca. zwei Monate für Kaspar gehalten. Kaspar hätte wieder dröges Trockenfutter kauen müssen und er hätte nicht ein Krümel etwas anderes bekommen dürfen, Leckerlies o.ä. Nun liege ich bei ca. € 70,- monatlich für zwei Hunde. Aber mein gutes Gewissen, die Freude in den Gesichtern der Hunde, der Spaß beim Fressen, die Dankbarkeit & Liebe mir gegenüber ist noch um vieles wertvoller. Mal ganz abgesehen davon, was man später an Tierarztkosten spart.

Gern erzähle ich Ihnen mehr darüber, bitte melden Sie sich.


Für direkte Fragen zum Barfen und Futterumstellung:

Andrea Bigalke

www.barfen-am-deister.de

Bitte informieren Sie sich, es lohnt sich.

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Renate Fischer · Am Osterwohl 10 · 31848 Nienstedt · Telefon: 0 50 42/98 23 68  ·  Stand: August 2011