Tierschutz


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Daß einmal das Wort "Tierschutz" geschaffen
werden mußte, ist wohl eine der blamabelsten
Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung.

Bundespräsident Prof. Theodor Heuss

Tierschutz



Schon immer waren Tiere ein "Thema" für mich.

Als kleines Mädchen, das natürlich überhaupt keine Spinnen mochte, fand ich es aber trotzdem furchtbar, wenn die Jungens ihnen die Beine ausrissen. Silvester war für mich immer mit Unbehagen behaftet, weil ich dachte, daß die Knallerei für die Tiere doch furchtbar sein muß. In den Zirkus oder Zoo ging ich nicht gerne - irgendwie war das nicht richtig für mich, solche großen, starken Tiere so zur Belustigung vorzuführen, und die Löwen & Raubkatzen, die sinnlos mit hängenden Köpfen die Käfiggitter rauf & runtertigerten, machten mich traurig. Die Hasen oder Wellensittiche, die allein in ihren kleinen Käfigen vor sich rumsaßen, oder die armen Hamster, die tagsüber, wo sie ihre Schlafphase haben, zum Spielen der Kinder rausgerissen wurden - das zu sehen, da wurde mein Herz immer schwer.

Da andere dieses nicht so sahen, ja teilweise sogar albern fanden, dachte ich häufig, ich wäre nicht normal. 
Das Wort Tierschutz kannte ich da noch gar nicht.
Und später meinte ich, Tierschutz bedeutet, wenn man sich ein Tier aus dem Tierheim holt. 
Und das tat ich dann auch: Mit 18 Jahren holte ich dann meine erste und langersehnte Hündin aus dem Tierheim Krähenwinkel.
Etwas mit und für Tiere tun wollte ich schon immer, aber erst mal hatte das Leben noch ganz viel anderes für mich bereit und außerdem hatte ich lange überhaupt keine Ahnung, wie ich mich tierschutzmäßig engagieren kann.

Als mir vor ein paar Jahren eine Bekannte scheußliche Beispiele aus ihrer Tierschutzarbeit erzählte, meinte ich noch: Herrje, das könnte ich nicht.
Mittlerweile bin ich seit ein paar Jahren dabei und habe mir ein dickeres Fell zugelegt, was aber letztendlich nur wenig vor jeder neuen Scheußlichkeit schützt, die einem begegnet, wenn man sich mit diesem Thema näher beschäftigt. 
Ich kann gut verstehen, daß man gewisse Dinge nicht sehen, wissen möchte, es ist oft nicht leicht, aber:  "Wir sind nicht nur dafür verantwortlich, was wir tun, sondern auch dafür, was wir nicht tun." Denn in der heutigen globalisierten Welt ist alles miteinander verbunden, das fängt vor der eigenen Haustür an und reicht bis in die schönen Länder, wo viele so gern in den Urlaub fahren. 

Ich wünsche mir, daß den Tieren als Mitgeschöpfen der gleiche Respekt entgegengebracht wird, wie sich die Menschen gegenseitig auch mehr entgegenbringen sollten.

Es fängt mit vielen Kleinigkeiten an, die man tun kann, ich werde hier verschiedene Möglichkeiten vorstellen und berichten. Über Ihr Interesse und Ihre Fragen würde ich mich sehr freuen.



Verein Aktion Winterhilfe e.V.

Ursprünglich, im Jahr 2006, als eine kurzfristige Winterhilfe angedacht, um den Ärmsten der Armen, von Menschen lieblos entsorgten Hunden, die nasse und bitterkalte Jahreszeit in katalonischen Freigehegen erträglicher zu machen durch Spenden von wasserfesten Schlafkörben, wärmenden Textilien und gutem Futter, konnte sich die Aktion Winterhilfe durch die große und fortdauernde Unterstützung vieler tierlieber Menschen dauerhaft etablieren.
Was daraus wurde, bitte weiterlesen:

Link: www.hof-chaoti.de




Tierschutzvereine im In- & Ausland 

Auch wenn noch viele Hunde aus dem Ausland aus allen Himmelsrichtungen zu uns vermittelt werden, so bemühen sich viele Tierschutzvereine verstärkt darum, die Hunde vor Ort zu versorgen, die dortigen Helfer und Organisationen zu unterstützen, aber vor allem die wichtigen Kastrationsaktionen zu organisieren. Wichtig dabei sind auch die Einbindung und die Angebote für die jeweilige Bevölkerung. 
Es gibt schon gute Erfolge und wir arbeiten daran, daß diese Erfolge weiter wachsen. 
Ich werde hier nach & nach Vereine und Menschen vorstellen, die großartige Arbeit leisten.

Spray-Dogs-Logo



Als erstes freue mich, den Verein
STRAY DOG SMILE
vorzustellen. 

Einem Gründungsmitglied dieses Vereins hab ich zu verdanken, dass mein Perro zu mir kommen konnte, denn sie hat ihn damals aufgenommen, sich gekümmert und alles wunderbar in die Wege geleitet.

Auch hier wird sich drum bemüht, direkt vor Ort zu helfen - bitte lesen Sie:


Nochmal schnell die Welt retten ...

Wir wollen das Elend der Hunde in Griechenland verringern. Hierbei ist natürlich die Versorgung der Tiere und die Vermittlung in ein neues Zuhause ein wichtiger Bestandteil.

Ziel ist aber in erster Linie die Hilfe zur Selbsthilfe.
Man kann nicht von Menschen erwarten, die selbst meist nur das Allernötigste zum Leben haben, dass diese auch noch Straßentiere mit füttern oder gar kastrieren lassen. Auch sind es deswegen keine schlechteren Menschen, die Umstände des Lebens formen einen Menschen.
Keine Frage, ist die Handhabung mit den Tieren häufig auch sehr grausam und für uns nicht nachvollziehbar. Jedoch kann man das nicht abschaffen indem man versucht, immer wieder Tiere aus dem Land heraus zu “retten". Hier muss man versuchen, neben der Einstellung der Menschen im Umgang mit den Tieren auch eine politische Änderung und deren Umsetzung herbeizuführen.
Was natürlich nicht von heute auf morgen geht, aber man sollte endlich mal an dieser Stelle ansetzen!
Wir legen sehr großen Wert darauf, dass wir nicht wahllos alle Tiere von der Straße holen, sondern uns auf die beschränken, die es wirklich nötig haben und alle anderen auf der Straße versorgen.
Für viele (gerade auch Deutsche, die den Anblick von Streunern nicht gewohnt sind) ist es kaum nachvollziehbar, dass manche Tiere auf der Straße glücklicher sind. Ist ein Hund zum Beispiel schon auf der Straße geboren, hat sein Rudel und einen Platz zum Schlafen und etwas zu fressen, so macht man ihm beim besten Willen keine Freude, wenn man ihn plötzlich auf einem Grundstück einsperrt oder gar in einem Haus!
Auch setzten wir unsere Priorität nicht darauf, einen Hund auf jeden Fall aus dem Land zu schaffen, sondern würden einen geeigneten Platz in Griechenland einem geeigneten Platz in Deutschland vorziehen. Allerdings ist eine Vermittlung innerhalb Griechenlands recht aussichtslos, da jeder Tierfreund schon selbst mindestens einen Straßenhund bei sich aufgenommen hat. So dass eine Vermittlung ins Ausland in den meisten Fällen die einzige Hoffnung für den einstigen Streuner ist.

Unsere Philosophie ist es also, sinnvollen Tierschutz zu betreiben und vor allem auf grundlegende Veränderungen hinzuarbeiten. Wir sind uns völlig bewusst darüber, dass das eine große Aufgabe ist und eine sehr langwierige und schwierige Arbeit, in der wohl eher die kleinen Schritte denn die großen Erfolge gefeiert werden können.
Dennoch kann nur so eine grundlegende Veränderung bewirkt werden. Und wie sagt man so schön:

"Jede große Reise beginnt mit dem ersten Schritt."

www.straydogssmile.de

Problem 1 Problem 2
Eins von vielen Problemen

Ich betrachtete all die in Käfigen sitzenden Tiere im Tierheim ...
 ... die Wegwerf-Produkte der menschlichen Gesellschaft.

Ich sah in ihren Augen Liebe und Hoffnung, Angst und Schrecken, Trauer und Verrat.

Und ich war voller Zorn.

"Gott", sagte ich, "das ist schrecklich! Warum tust Du nicht etwas?"

Gott war einen Moment lang still, und dann sprach Er sanft.

"Ich habe etwas getan", antwortete Er. "Ich habe Dich geschaffen."

© Copyright Jim Willis 1999

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Renate Fischer · Am Osterwohl 10 · 31848 Nienstedt · Telefon: 0 50 42/98 23 68  ·  Stand: Februar 2017